Kommt man als Student in ein mittelständiges Unternehmen (wie ich zur Zeit) merkt man erst einmal wie weit Theorie und Praxis voneinander entfernt sind. Schon am Tor zum Betriebsgelände könnte man sein Wissen über Geschäftsprozessmodellierung, Operative Informationssysteme, Intelligente Unternehmensführungs und sicherlich noch einiges mehr nehmen, um es in der nächsten Mülltonne einzustampfen! Es ist wie in einer verkehrten Welt. All das, was man theoretisch nicht machen sollte, wird im Unternehmen gelebt und gehört dort zum alltäglichen Wahnsinn. Ich glaube meine Professorin würde eine mittel bis sehr schwere Herzattacke bekommen, wenn ich ihr erzählen würde wie das Standardberichtswesen und das Reporting in diesem Betrieb aussehen. Jedoch kann sie sich glücklich schätzen damit verschont zu werden, da mein Arbeitsvertrag die Weitergabe von betriebsinternen Informationen untersagt. Nun zurück zur Praxis. Theoretische Ansätze weggeworfen und Arbeit begonnen. Eigentlich braucht man nich wirklich viel zum Arbeiten außer: einen offenen, ehrlichen, höfflichen Umgang mit Menschen, ein gutes Selbstbewusstsein, Lern- und Anpassungsfähigkeit. Was heut zu Tage unter den Begriff "Softskills" fällt, kommt meist viel zu kurz im Studium oder wird direkt weggelassen. Das man nach seinem Studium in den meisten Fällen mit verschiedensten Menschen und Typen zusammenarbeitet oder sogar der Vorgesetzte von zahlreichen Mitarbeitern wird, darüber spricht niemand. Es zeigt einem auch keiner wie man sein eigenes Unternehmen gründet und was dabei zu beachten ist. Geschweige denn wie man die richtigen Mitarbeiter findet. Leider haben an unserer Hochschule keinen Prof. Niemand oder Prof. Keiner..
Das Studium (jedenfalls die neuen Bachelor-Studiengänge) kann man wohl als "Schnupperkurs" abstempeln. Man hat halt alles mal gehört, jedoch nichts wirklich gemacht. So dass, wir bei unserem zukünftigen Arbeitgeber dann als Deppen darstehen, die nichs im Studium gelernt haben, obwohl wir ja am wenigsten an den Bildungsreformen schuld sind. Auf baldige Besserung sollte man eher nicht hoffen, sondern sich mit den Gegebenheiten abfinden. In Deutschland geht die Bildung zugrunde und die Scheindemokratie lässt kaum Änderungen zu..
Das Studium (jedenfalls die neuen Bachelor-Studiengänge) kann man wohl als "Schnupperkurs" abstempeln. Man hat halt alles mal gehört, jedoch nichts wirklich gemacht. So dass, wir bei unserem zukünftigen Arbeitgeber dann als Deppen darstehen, die nichs im Studium gelernt haben, obwohl wir ja am wenigsten an den Bildungsreformen schuld sind. Auf baldige Besserung sollte man eher nicht hoffen, sondern sich mit den Gegebenheiten abfinden. In Deutschland geht die Bildung zugrunde und die Scheindemokratie lässt kaum Änderungen zu..