Montag, 8. Juni 2009

Home sweet home

Am Freitag war World Environment Day, klingt schick oder? Jedoch gefällt mir der deutsche Ausdruck dafür viel besser, denn in ihm kommt zweimal der Begriff "Welt" vor. Er verdeutlich dadurch, worum es eigentlich geht am Weltumwelttag. Um die Erde unser kostbares Zuhause!
Fast unscheinbar, hört man den ganzen Tag nichts. Zum Glück gibt es ja die Nachrichten, welche uns zwar einerseits innerhalb von wenigen Minuten mit unzähligen schrecklichen Ereignissen und Hiobsbotschaften überfluten, jedoch andererseits interessante Dinge aufzeigen.
So wurde diesmal im Sinne des Weltumwelttages von Yann Arthus-Bertrand berichtet, welcher Umweltorganisationen wie GoodPlanet unterstützt und mit seinen spektakulären Luftbildern die Leute fasziniert. Bertrand veröffentlichte nun seinem Film "Home", indem er den Zuschauern in über 90 Minuten mit der Schönheit der Erde fesselt. Die Finanzierung des Films erfolgte durch ihn selbst, so dass keine verfälschten Tatsachen übermittelt werden, wie es oftmals bei ähnlichen fremdfinanzierten Projekten der Fall ist. Außerdem kann "Home" auf youtube kostenlos gesehen werden! Ich selbst sah sein Meisterwerk im Fernsehen und war völlig begeistert über die Natur sowie tief erschüttert über einzelne Fakten, die genannt werden. So hat sich die Weltbevölkerung sich innerhalb der letzten 50 Jahre (das ist nicht einmal die Zeit eines Menschenlebens) verdoppelt. Ein anderes Beispiel ist die Eisschicht der Pole, welche sich innerhalb der letzten 40 Jahre um 40% abgebaut hat. Dies hat zur Folge, dass der Meeresspiegel immerweiter steigt und somit 3 Milliarden Menschen, welche heute an Küsten wohnen, bedroht! Aber schaut ihn euch selbst an und macht euch euer eigenes Bild von der Situation. Jedoch ist es noch nicht zu spät einen anderen Weg einzuschlagen. Es muss einfach viel mehr für den Schutz der Umwelt getan werden. Aber es ist einfach zu schwer den Großteil der Bevölkerung zu überzeugen, da unsere Umwelt einfach zu komplex ist, um sie zu erfassen und Veränderungen unscheibar und nur auf lange Dauer erkennbar sind.
Es ist ein Projekt, was uns alle angeht. Ein Projekt, welches eigentlich an erster Stelle stehen sollte. Immer mit dem Focus auf die Zukunft und die Erhaltung des Lebens auf der Erde. Auch wenn dadurch das jetzige Leben in der Hintergrund rückt, Vorzüge und Luxus zurückgeschraubt werden müssen! Jeder sollte seinen Beitrag dazu tun. Egal, ob es nun Fahrgemeinschaften, Recycling oder Strom sparen ist. Ansonsten wird es bald überall so aussehen "Tree of Life", Tsavo national park, Kenya..

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen