Montag, 24. Mai 2010

Meet your makers

Leute tun es jeden Tag. Sie schauen in den Spiegel, reden mit sich selbst und sehen sich - so wie sie es gern hätten. Jeder macht es. Und jeder auf seine eigene Art und Weise. Die einen um ihr Selbstbewusstsein zu stärken und die anderen um das akzeptieren zu können, was das Leben ihnen beschert. Manche glauben an Gott, manche an das Schicksal, manche an den Zufall oder irgendwas, was ihnen helfen kann - inwiefern auch immer. Für mich ist das Leben eine Verkettung von zufälliger Ereignisse, bei dem kleine Umstände zu großen Auswirkungen führen und große, vorhersehbare es uns erlauben sich darauf einzustellen. Verlässt man den grünen, sicheren Zweig kann es genau so schnell auf- wie abwärts gehen - all das hängt von Faktoren, namens Mitmenschen ab, denn Zusammenleben ist der Kern unserer Gesellschaft. Er eliminiert jeden Mikrokosmos, jenen den man allein, als Paar, oder als Gruppe bewohnt(obwohl eine Gruppe schon wieder eine Gesellschaft darstellt). Alles ist in sich verknotet und niemand kann wirklich sicher sein, dass seine Handlungen nicht durch Fremde beeinflusst werden. Deshalb hat man die Wahl, sich entweder zu öffen und Dinge zu zulassen oder gegen andere zu kämpfen.
Von den Machern und den Gemachten: Auf der Welt gibt es DIE Leute und den Rest. Ich rede von den Menschen, die die Fäden in der Hand haben und dabei meine ich die wirklich dicken Fäden! Jeder kann ein Macher sein, ob auf Arbeit in seiner Abteilung, als Familienoberhaupt oder in seiner Wohnung - nur nicht überall. Man muss sich nur die eine entscheidende Frage stellen: Besitzt man das Recht über andere so zu bestimmen oder dient dies nur egoistischen Absichten? Ist denn überhaupt jemand in der Lage über andere zu bestimmen? Der nur vom Zufall in diese Position erhoben wurde oder durch sein eigenes Dasein nicht erfüllt ist, obwohl es aus der Sicht von anderen schon mehr ist, als diese sich je hätten vorstellen können. Über alles lässt sich reden - nur nicht über die Verteilung von Macht, denn niemand möchte sie abtreten. Ab und zu sollte aber auch über diesen Schatten gesprungen werden, um mehr Leuten das zu ermöglichen, was sie wirklich wollen. Keine Macht, sondern das Erreichen von Zielen und das Erlangen von Glück. Solange man sein persönliches Glücklichsein so definiert, dass andere Leben nicht negativ davon betroffen sind, sollte jeder sein eigener Macher sein. Egal wie selbstbewusst. Egal wie selbstlos. Egal wie! Hauptsache glücklich, mit sich und der Welt im Reinen, und immer auf der Jagd nach seinen Träumen.

"We are the music makers,
And we are the dreamers of dreams"
Arthur William Edgar O'Shaughnessy

Für Selbstverwirklichung und faire Machtverhältnisse - egal wo!

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