Heute Nacht träumte ich von einem Menschen, der dieses Jahr prägt. Ich träumte, dass er einfach da sei, sich mit mir unterhält und mit mir die Zeit verbringt. Auch wenn ich die Sehnsucht oft unterdrücke, damit die Zeit bis zum Wiedersehen schnellst möglich vergeht, ist sie wohl das, was mich beschäftigt, mich aus den Alltag entfliehen und träumen lässt. Sind Träume nicht das Ziel unseres Lebens?! Sind sie es nicht, die uns vorantreiben? Uns motivieren? Der Motor des Lebens?! Viele sagen sich "irgendwann" oder "in ein paar jahren", um dann festzustellen, dass sie ihre Chancen einfach so an sich vorbeiziehen haben lassen. Vielleicht waren sie zu feige und hatten Angst nach der Erfüllung ihrer Träume vor dem Nichts zu stehen, ohne jegliche weitere Perspektive, oder Angst davor vermeintlichen Träumen nachzueifern, welche sie bloß kurze Zeit glücklich machen. Für mich selbst sind Träume überaus wichtig, da ich meine erfüllen möchte, damit ich irgendwann einmal stolz auf mein Leben zurückblicken kann und nichts bereuen muss. Jedoch sollte man sich ab und zu fragen, ob die gebauten Luftschlösser noch realistisch sind oder ob sie jeden Augenblick wie eine Seifenblase zerblatzen, vorallem wenn das eigene Leben unerwartete Wendungen bereithält, aus den Fugen gerät und eine gewisse Eigendynamik entwickelt. Manchmal wünschte ich mir den Mut aufzubringen alle Zelte abzubrechen, meinen Vorstellungen nachzujagen, Barrieren und Entfernungen zu überbrücken, um das zu tun, was ich unbedingt möchte, und den Menschen nahe zu sein, die ich in mein Herz geschlossen habe!
Donnerstag, 30. April 2009
Sonntag, 26. April 2009
Neues Deck neues Glück
Nein ich bin noch nicht Kapitän meines eigenen Dampfers. Jedenfalls wüsste ich dann, was ich nicht machen würde, nämlich fröhlich ohne Begleitschutz vor der somalischen Küste herumschippern. Mich wundert es sowieso immer noch kein großer Bogen um diese Gewässer gemacht wird und weshalb die "Weltpolizei" die ganze Sache noch nicht unter Kontrolle hat. Relativ untypisch!
Jetzt zu meinem eigentlichen Deck, mein frisch "erstandenes" Kartendeck für Blogger. Mal sehen, was man damit alles so veranstalten kann.. vielleicht Kartenhäuser basteln?!
Nein ich möchte eine schöne Poker-Hand von dieser Woche zeigen. Da ich die Short Stack Strategie spiele also nur mit 20 BigBlinds am Tische sitze und bereits aufgedoppelt hatte, setze ich beim nächsten BigBlind aus, um den Gewinn nach Hause zu bringen. Dabei werden aus Sicherheit nur noch Monsterhände
gespielt. Nun zu Hand: die Gegner werden von mir als Villain und ich als Hero bezeichnet. Los gehts!
PokerStars Game #27393405780: Hold'em No Limit ($0.10/$0.25) - 2009/04/23 1:10:39 ET
Hero holds:
Villain1 (UTG) folds
Villain2 (UTG+1) calls $0.25
Villain3 (UTG+2) raises $0.50 to $0.75
Da ich das Risiko minimieren möchte, calle ich an dieser Stelle nur, so dass ich bei jeder Overcard, also jedem
oder
im Flop beruhigt wegwerfen kann.
Hero (MP1) calls $0.75
Villain4 (MP2) folds
Villain5 (MP3) folds
Villain6 (Button) folds
Villain7 (SmallBlind) folds
Villain8 (BigBlind) calls $0.50
4 Spieler, Pot: $3.10
Flop:
Flop sieht schlimmer aus als er eigentlich ist. Lediglich jeder fertige Flush und das Set Könige schlagen mich. Nun spielt Villain6 out of position in drei Gegner rein, was ich für ein Zeichnen von Stärke halte. Ich gebe ihn hier an dieser Stelle einen kleinen Flush sowas wie
oder ähnliche Hände.
Villain6 bets $1.25
Villain2 calls $1.25
Der ursprüngliche Preflop-Raiser callt an dieser Stelle bloß, so dass sich seine Händrange gut eingrenzen lässt. Ich hätte ihn zuvor durchaus
gegeben, aber dann sollte er an dieser Stelle raisen, um seine Hand zu schützen und möglichst viele Spieler aus dem Pot zu drängen. Deshalb erhält er von mir:
Villain3 calls $1.25
Jetzt komme ich wieder ins Spiel. Ich sehe mich an dieser Stelle auf keinen Fall vorne und muss mich aufjedenfall verbessern. Jeder
oder jede
bringen mir ein Fullhouse und die
den Vierling! Das heißt, ich hab genau 7 Outs bei 47 möglichen Karten. Somit eine Chance von 1:6,7 auf dem Turn zu treffen. Im Pot liegen nun $3.10 + 3*$1.25 = $6.85 und ich muss $1.25 bezahlen, um die nächste Karte zu sehen, da ich in Position sitze (also letzter letzter bin, der aggieren darf). Meine Potodds betragen 6.85:1.25 quasi 5,48:1, was jedoch nicht für einen Call mit positiven Erwartungswert reicht, da ich 6,7*$1.25 bezahlen müsste, aber nur 1*$6.85 gewinne, was einen Verlust von $1.525 entspricht. Betrachtet man jedoch die zwei weiteren Setzrunden und die Anzahl der Gegner ist es wahrscheinlich, dass noch mehr Geld in den Pot wandert. Außerdem besteht ja noch die Chance auf den River zu completen. Deshalb Call!
Hero calls $1.25
4 Spieler, Pot: $8.10
Turn:
Nuts! Die beste Karte, die kommen konnte. Nun lässt sich die ganze Sache ziemlich leicht spielen. Vorallem wenn die Gegner noch in einen hinein betten.
Villain6 checks
Villain2 bets $1
Villain3 calls $1
Hero calls $1
Villain6 folds
3 Spieler, Pot: $11.10
River:
Villain2 bets $2
Villain3 folds
Hero raises $4.30 to $6.30 and is all-in
Villain2 calls $4.30
Hero wins $22.55 with four of a kind, Queens
Villain2 mucked
Villain3 foldet am River wahrscheinlich seinen Nut-Flushdraw und Villain2 glaubt das sein König mit mittleren Kicker gut sei. Zusammenfassend kann man sagen, dass ich klar vom Fehler des Villain2 profitiert habe. Sein Fehler liegt bereits vor dem Flop, in seiner Starthandauswahl, und zieht sich dann durch die gesamte Hand. Am Turn ist die ganze Sache dann gegessen und lässt sich sehr einfach runter spielen :-)
Jetzt zu meinem eigentlichen Deck, mein frisch "erstandenes" Kartendeck für Blogger. Mal sehen, was man damit alles so veranstalten kann.. vielleicht Kartenhäuser basteln?!
Nein ich möchte eine schöne Poker-Hand von dieser Woche zeigen. Da ich die Short Stack Strategie spiele also nur mit 20 BigBlinds am Tische sitze und bereits aufgedoppelt hatte, setze ich beim nächsten BigBlind aus, um den Gewinn nach Hause zu bringen. Dabei werden aus Sicherheit nur noch Monsterhände
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PokerStars Game #27393405780: Hold'em No Limit ($0.10/$0.25) - 2009/04/23 1:10:39 ET
Hero holds:
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Villain1 (UTG) folds
Villain2 (UTG+1) calls $0.25
Villain3 (UTG+2) raises $0.50 to $0.75
Da ich das Risiko minimieren möchte, calle ich an dieser Stelle nur, so dass ich bei jeder Overcard, also jedem
oder
im Flop beruhigt wegwerfen kann.Hero (MP1) calls $0.75
Villain4 (MP2) folds
Villain5 (MP3) folds
Villain6 (Button) folds
Villain7 (SmallBlind) folds
Villain8 (BigBlind) calls $0.50
4 Spieler, Pot: $3.10
Flop:
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Flop sieht schlimmer aus als er eigentlich ist. Lediglich jeder fertige Flush und das Set Könige schlagen mich. Nun spielt Villain6 out of position in drei Gegner rein, was ich für ein Zeichnen von Stärke halte. Ich gebe ihn hier an dieser Stelle einen kleinen Flush sowas wie
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Villain6 bets $1.25
Villain2 calls $1.25
Der ursprüngliche Preflop-Raiser callt an dieser Stelle bloß, so dass sich seine Händrange gut eingrenzen lässt. Ich hätte ihn zuvor durchaus
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Villain3 calls $1.25
Jetzt komme ich wieder ins Spiel. Ich sehe mich an dieser Stelle auf keinen Fall vorne und muss mich aufjedenfall verbessern. Jeder
oder jede
bringen mir ein Fullhouse und die
den Vierling! Das heißt, ich hab genau 7 Outs bei 47 möglichen Karten. Somit eine Chance von 1:6,7 auf dem Turn zu treffen. Im Pot liegen nun $3.10 + 3*$1.25 = $6.85 und ich muss $1.25 bezahlen, um die nächste Karte zu sehen, da ich in Position sitze (also letzter letzter bin, der aggieren darf). Meine Potodds betragen 6.85:1.25 quasi 5,48:1, was jedoch nicht für einen Call mit positiven Erwartungswert reicht, da ich 6,7*$1.25 bezahlen müsste, aber nur 1*$6.85 gewinne, was einen Verlust von $1.525 entspricht. Betrachtet man jedoch die zwei weiteren Setzrunden und die Anzahl der Gegner ist es wahrscheinlich, dass noch mehr Geld in den Pot wandert. Außerdem besteht ja noch die Chance auf den River zu completen. Deshalb Call!Hero calls $1.25
4 Spieler, Pot: $8.10
Turn:

Nuts! Die beste Karte, die kommen konnte. Nun lässt sich die ganze Sache ziemlich leicht spielen. Vorallem wenn die Gegner noch in einen hinein betten.
Villain6 checks
Villain2 bets $1
Villain3 calls $1
Hero calls $1
Villain6 folds
3 Spieler, Pot: $11.10
River:

Villain2 bets $2
Villain3 folds
Hero raises $4.30 to $6.30 and is all-in
Villain2 calls $4.30
Hero wins $22.55 with four of a kind, Queens
Villain2 mucked
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Villain3 foldet am River wahrscheinlich seinen Nut-Flushdraw und Villain2 glaubt das sein König mit mittleren Kicker gut sei. Zusammenfassend kann man sagen, dass ich klar vom Fehler des Villain2 profitiert habe. Sein Fehler liegt bereits vor dem Flop, in seiner Starthandauswahl, und zieht sich dann durch die gesamte Hand. Am Turn ist die ganze Sache dann gegessen und lässt sich sehr einfach runter spielen :-)
Mittwoch, 22. April 2009
Grübeln fetzt
Jeden Tag, wenn ich zur Hochschule oder zurück gehe, teilweise gemeinsam, aber meistens doch allein, beginne ich nachzudenken. Über den Verlauf meines Lebens (hätte ich irgendwas besser oder anders machen sollen oder ist es gut so wie es halt ist?), Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle. Als ich heute früh aus dem Haus bin, kam mir letzteres in den Sinn. Ein Gefühl was sehr schmerzhaft ist. Jenes Gefühl, wenn ein sehr geliebter Mensch nun intieme Momente mit jemand anderem teilt. Nach dem sich meine Ex-Freundin vor über einem Jahr von mir trennte, musste ich fast täglich über das grausame Szenario des "Ersten mal" mit ihrem neuen Freund nachdenken.. Heute, zurückblickend, kann ich sagen, dass es eine ziemlich schwere Zeit für mich war. Aus welcher ich jedoch das Beste gemacht und soviel wie möglich mit genommen habe. Die ganze Situation hat mich wachgerüttelt, aufgeweckt, meinen psychischen Zustand abgehärtet und meine Sichtweisen beeinflusst. So weiß ich nun, dass alle Dinge vergänglich sind, der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist, aber man einfach das Beste drauß machen muss und keine Angst vor Veränderungen haben darf! Außerdem kamen die Trennungsgründe genauso überraschend wie unergründlich, darum hatte ich keine Chance noch irgendwas zu drehen. "Alles richtig gemacht und trotzdem verloren.. Who cares?"
Zurück zu meiner Ex und ihrerem Neuen: Als aller erstes; ich möchte jetzt nicht eingebildet klingen, da ich wirklich nicht so bin. Kurz vor Ende unserer Beziehung erwarb ich nebenbei und für wenig Geld ein interessantes Buch namens "Stöhnst du noch oder kommst du schon? - Der sichere Weg zum Orgasmus". Nicht als ob es nötig gewesen sei, ich sah es als eine Art Weiterbildung (das kann ja nie schaden), mehrnoch als "Feintuning". Jedenfalls wurde ich nach ein paar Monaten mehrmals dezent von meiner Ex-Freundin auf dieses besagte Buch angesprochen. Bis sie sich endlich traute mich zu fragen, ob sie es denn mal für ein paar Wochen ausleihen könnte. Schon aufgrund dieser Tatsache hatte ich ein Schmunzeln auf den Lippen und vielmehr war es eine echte Bestätigung für mich selbst.
Letztendlich wurden aus den Wochen ein paar Monate. *grins*
Zurück zu meiner Ex und ihrerem Neuen: Als aller erstes; ich möchte jetzt nicht eingebildet klingen, da ich wirklich nicht so bin. Kurz vor Ende unserer Beziehung erwarb ich nebenbei und für wenig Geld ein interessantes Buch namens "Stöhnst du noch oder kommst du schon? - Der sichere Weg zum Orgasmus". Nicht als ob es nötig gewesen sei, ich sah es als eine Art Weiterbildung (das kann ja nie schaden), mehrnoch als "Feintuning". Jedenfalls wurde ich nach ein paar Monaten mehrmals dezent von meiner Ex-Freundin auf dieses besagte Buch angesprochen. Bis sie sich endlich traute mich zu fragen, ob sie es denn mal für ein paar Wochen ausleihen könnte. Schon aufgrund dieser Tatsache hatte ich ein Schmunzeln auf den Lippen und vielmehr war es eine echte Bestätigung für mich selbst.
Letztendlich wurden aus den Wochen ein paar Monate. *grins*
Samstag, 18. April 2009
Aroganz, Ignoranz oder doch nur Varianz?
Zur Zeit ist alles etwas eigenartig und schwierig. Von allen Seiten wird man kritisiert, bei seiner Arbeit gestört, genervt oder arogant "angemacht". Wieso kann sich nicht jeder einfach um seine eigenen Dinge kümmern, etwas produktives machen oder sich ein Hobby suchen?
Ein harmonisches Umfeld ist irgendwie anders.. und genau dieses fehlt mir in letzter Zeit. Einfach mal die Seele baumeln lassen, sein eigener Herr sein und die gewonnene Freiheit genießen, aber was solls, da müssen es positives Denken, ein kleines Lächeln und vom letzten Urlaub träumen wohl wieder einmal richten.
Eigentlich wollte ich heute "Von Fischen und vom Fischen" (kleiner Bericht vom Live-Poker vor ein paar Tagen) schreiben; doch irgendwie ist mir nicht dannach.. Heute kommt mir irgendwie bloß alles störende in den Sinn. So dass ich mich über die Aroganz, Ignoranz und die mangelnde Toleranz meiner Mitmenschen auslassen möchte. Ein Kommiliton von mir mit einen der besten "Wenn du keine Ahnung hast, einfach mal die Klappe halten"-Sätze: "Wer kein Skat kann, der lernt halt Pokern". Eine Antwort hab ich mir (vielmehr ihm!) ersparrt, da man mit solchen Leuten nicht diskutiert, sondern sie im Glauben recht zu haben lässt. Er hat ledigleich ein "Wenn du wüsstest.."-Grinsen bekommen. Ich spiel ja nun seit fast drei Jahren Poker, hab mich darüber hinaus ausführlich mit den theoretischen Ansätzen beschäftigt und weiß wann ich wie agieren muss, so dass ich von mir behaupten kann, langfristig gesehen, ein "Winning-Player" zu sein. Das wohl wichtigste und wertvollste, was ich dabei erlangen konnte, ist der Erfahrungsschatz; gelernt hab ich nicht bloß wie man solides Poker spielt, sondern viel mehr konnte ich über mich selbst, das Leben und meine Mitmenschen lernen. Auch eine Reihe von Eigenschaften charakterisieren mich heute mehr als damals zum Beispiel Geduld, Disziplin, Selbstbeherrschung, Konzentration etc. Alle diese Fähigkeiten heben mich von der grauen Maße ab, welche sich die Zeit mit unwesentlichen, nicht kreativen Tätigkeiten wie dem Fernsehen vertreibt. Deshalb kann ich an dieser Stelle mit Sicherheit behaupten, dass mein Kommiliton überhaupt keine Ahnung vom Poker hat, noch weniger von der Zeit und dem Schweiß, welchen ich invistiert habe, um soweit zu kommen. Für mich ist jede Poker-Hand ein Kampf. Ein Kampf gegen die Varianz (gegen Glück und Pech), gegen verschiedenste Charaktere und vorallem gegen mich selbst, mich ständig zu motivieren und zu konzentrieren. Ein Kampf der nur langfristig gewonnen werden kann!
Da mir ja nicht wie manchen Spielern, die sich ihr ganzes Leben lang auf der positiven Seite der Varianz tummeln, "die Sonne aus dem Arsch scheint", empfinde ich heute als ganz normal trotz guten Spiels mehrere Tage am Stück Dollar um Dollar zu verlieren, da ich weiß, dass ich mein Bestes gebe und irgendwann die Früchte meiner soliden Arbeit ernte. Für mich sind es eh bloß Zahlen, gedanklich unterteilt in Einheiten.. ein Hoch auf die Gelassenheit!
Ein harmonisches Umfeld ist irgendwie anders.. und genau dieses fehlt mir in letzter Zeit. Einfach mal die Seele baumeln lassen, sein eigener Herr sein und die gewonnene Freiheit genießen, aber was solls, da müssen es positives Denken, ein kleines Lächeln und vom letzten Urlaub träumen wohl wieder einmal richten.
Eigentlich wollte ich heute "Von Fischen und vom Fischen" (kleiner Bericht vom Live-Poker vor ein paar Tagen) schreiben; doch irgendwie ist mir nicht dannach.. Heute kommt mir irgendwie bloß alles störende in den Sinn. So dass ich mich über die Aroganz, Ignoranz und die mangelnde Toleranz meiner Mitmenschen auslassen möchte. Ein Kommiliton von mir mit einen der besten "Wenn du keine Ahnung hast, einfach mal die Klappe halten"-Sätze: "Wer kein Skat kann, der lernt halt Pokern". Eine Antwort hab ich mir (vielmehr ihm!) ersparrt, da man mit solchen Leuten nicht diskutiert, sondern sie im Glauben recht zu haben lässt. Er hat ledigleich ein "Wenn du wüsstest.."-Grinsen bekommen. Ich spiel ja nun seit fast drei Jahren Poker, hab mich darüber hinaus ausführlich mit den theoretischen Ansätzen beschäftigt und weiß wann ich wie agieren muss, so dass ich von mir behaupten kann, langfristig gesehen, ein "Winning-Player" zu sein. Das wohl wichtigste und wertvollste, was ich dabei erlangen konnte, ist der Erfahrungsschatz; gelernt hab ich nicht bloß wie man solides Poker spielt, sondern viel mehr konnte ich über mich selbst, das Leben und meine Mitmenschen lernen. Auch eine Reihe von Eigenschaften charakterisieren mich heute mehr als damals zum Beispiel Geduld, Disziplin, Selbstbeherrschung, Konzentration etc. Alle diese Fähigkeiten heben mich von der grauen Maße ab, welche sich die Zeit mit unwesentlichen, nicht kreativen Tätigkeiten wie dem Fernsehen vertreibt. Deshalb kann ich an dieser Stelle mit Sicherheit behaupten, dass mein Kommiliton überhaupt keine Ahnung vom Poker hat, noch weniger von der Zeit und dem Schweiß, welchen ich invistiert habe, um soweit zu kommen. Für mich ist jede Poker-Hand ein Kampf. Ein Kampf gegen die Varianz (gegen Glück und Pech), gegen verschiedenste Charaktere und vorallem gegen mich selbst, mich ständig zu motivieren und zu konzentrieren. Ein Kampf der nur langfristig gewonnen werden kann!
Da mir ja nicht wie manchen Spielern, die sich ihr ganzes Leben lang auf der positiven Seite der Varianz tummeln, "die Sonne aus dem Arsch scheint", empfinde ich heute als ganz normal trotz guten Spiels mehrere Tage am Stück Dollar um Dollar zu verlieren, da ich weiß, dass ich mein Bestes gebe und irgendwann die Früchte meiner soliden Arbeit ernte. Für mich sind es eh bloß Zahlen, gedanklich unterteilt in Einheiten.. ein Hoch auf die Gelassenheit!
Dienstag, 14. April 2009
Aufn Techno-Floor hört der Spaß auf
Ich bin ja eigentlich nicht sehr leicht reizbar, schon garnicht, wenn die Stimmung gut ist, die Bässe hämmern und der Alkoholpegel stimmt, aber vorgestern (am Ostersonntag) war es mal wieder fast so weit. Der bis dahin sehr unterhaltsame Abend - Vorglühen in lustiger Runde; mehrmaliges Verfahren bis der Zielort erreicht wurde; dichtes Gedränge mit geschätzten 1000-1500 Personen auf 5 Floors - schien durch nervige kleine Anrempler und auf die Füße treten von anderen Techno-Begeisterten zu kippen.
Eben erwähnte Mitmenschen, welche ich bereits auf großen Events erleben durfte, sind schon seit einiger Zeit von mir kategorisiert, klassifiziert und haben ihren Stempel auf die Stirn erhalten! Da gibt es zum Beispiel den Kragenträger, dieser tritt meist in Gruppen von 3-4 Leuten auf. Sie drängeln sich meist geschlossen an einem vorbei, um dann den schon begrenzten Platz vor bzw. neben einem zu beschlagnahmen und bei jeder hörbaren Veränderung der Musik ein "aijaijaijai" (wer sich auskennt, weiß was ich meine) von sich hören zu lassen.
Jedenfalls bin ich mal wieder gepflegt meinem "Vorm Dj Pult derbe abgeh"-Hobby nachgegangen, welches aller paar Minuten von Mitmenschen, die sich unbedingt recht weit vorn auf die Tanzfläche drängen müssen, gestört wurde. Bier hat ich zum Glück schon keins mehr in der Hand, da ich zuvor schon so angerempelt wurde, dass es sich auf meinem T-Shirt verteilt hat (zum Glück nach dem Trocknen ohne sichtbare Rückstände). Ich verlang ja nicht viel, aber etwas Rücksichtsnahme von jedem und die Welt wäre wieder ein Stückchen besser! Die Stimmung war immer noch ziemlich gut und ich dachte mir so: "Ganz ruhig, bekommste halt ab und an mal nen Arm ab, kann ja mal passieren".
Dann war es soweit, als so ein Spezi meinem Bruder dreimal auf die Füße getreten war, langte er auch mal entschlossen zu, so dass er sich umdrehte meinen Bruder schubste. Daraufhin war ich schon zur Stelle, obwohl er einen Kopf größer war, schrie ich ihm ein deutliches "Verpiss dich!" zu.. noch eine Bewegung von ihm und er hätte so eine gefangen (insgeheim freute ich mich schon auf meine erste Disko-Schlägerei). Er machte jedoch bloß große Augen und wollte sich seine Quitung für rücksichtsloses Verhalten bei mir nicht abholen, schade..
Am Ende war es dann wieder ganz in Ordnung, da es sich etwas gelichtet hatte. Um 7 verließen wir dann leicht gehbehindert (durchs Tanzen) und halb taub die Event-Location, so dass trotz exzessiven, gegenseitigen Anschreiens jedes dritte Wort doch nur "Was?" lauten sollte.
Eben erwähnte Mitmenschen, welche ich bereits auf großen Events erleben durfte, sind schon seit einiger Zeit von mir kategorisiert, klassifiziert und haben ihren Stempel auf die Stirn erhalten! Da gibt es zum Beispiel den Kragenträger, dieser tritt meist in Gruppen von 3-4 Leuten auf. Sie drängeln sich meist geschlossen an einem vorbei, um dann den schon begrenzten Platz vor bzw. neben einem zu beschlagnahmen und bei jeder hörbaren Veränderung der Musik ein "aijaijaijai" (wer sich auskennt, weiß was ich meine) von sich hören zu lassen.
Jedenfalls bin ich mal wieder gepflegt meinem "Vorm Dj Pult derbe abgeh"-Hobby nachgegangen, welches aller paar Minuten von Mitmenschen, die sich unbedingt recht weit vorn auf die Tanzfläche drängen müssen, gestört wurde. Bier hat ich zum Glück schon keins mehr in der Hand, da ich zuvor schon so angerempelt wurde, dass es sich auf meinem T-Shirt verteilt hat (zum Glück nach dem Trocknen ohne sichtbare Rückstände). Ich verlang ja nicht viel, aber etwas Rücksichtsnahme von jedem und die Welt wäre wieder ein Stückchen besser! Die Stimmung war immer noch ziemlich gut und ich dachte mir so: "Ganz ruhig, bekommste halt ab und an mal nen Arm ab, kann ja mal passieren".
Dann war es soweit, als so ein Spezi meinem Bruder dreimal auf die Füße getreten war, langte er auch mal entschlossen zu, so dass er sich umdrehte meinen Bruder schubste. Daraufhin war ich schon zur Stelle, obwohl er einen Kopf größer war, schrie ich ihm ein deutliches "Verpiss dich!" zu.. noch eine Bewegung von ihm und er hätte so eine gefangen (insgeheim freute ich mich schon auf meine erste Disko-Schlägerei). Er machte jedoch bloß große Augen und wollte sich seine Quitung für rücksichtsloses Verhalten bei mir nicht abholen, schade..
Am Ende war es dann wieder ganz in Ordnung, da es sich etwas gelichtet hatte. Um 7 verließen wir dann leicht gehbehindert (durchs Tanzen) und halb taub die Event-Location, so dass trotz exzessiven, gegenseitigen Anschreiens jedes dritte Wort doch nur "Was?" lauten sollte.
Montag, 13. April 2009
Hello World!
Tscha nun ist es auch bei mir soweit: das Vorhaben Bloggen beginnt! Nach vergeblichen Versuchen einen eigenen Blog bzw. eine Software, dafür einzurichten (vor geraumer Zeit) starte ich nun hochmotiviert und sponsert by blogger, blogspot und google.
Wieso so motiviert? Um es direkt auf den Punkt zu bringen.. ich möchte meine Mitmenschen nicht mit leidlichen Problemen, Gedanken oder Vorstellungen quälen, da nur die wengisten wissen, vielleicht es auch einige verdrängen, dass Menschen (außer richtige Freunde) nicht zuhören, sondern nur drauf warten bis sie dran sind mit Reden! Genauso sollen sie mich mit ihren sogenannten "who-cares-about-themen" in Frieden lassen!!! Desweiteren fällt es mir nicht unbedingt leicht mit Freunden über innerste Gefühle und Wünsche zu sprechen; mag sein, dass es an meiner Vorstellung vom Zuhören liegt; meistens nehm ich es mir vor und kneife dann doch kurz davor, um mir einen "Seelen-Stripteas" zu ersparen! Doch ein Hauptgrund für das plötzliche Bloggen geht wohl oder übel an eine sehr gute Freundin, welche mich durch das Lesen ihreres Blogs (für dessen Adresse ich lange und ausgiebig kämpfen musste) und die Thematik selbst dazu ermutigte. Ganz lieben Danke an dieser Stelle :)
Zu den vergeblichen informationstechnischen Versuchen: was soll man da sagen.. ich bin zwar ein halber Informatiker, wenn man meinen Studiengang betrachtet (Manche mögen jetzt lachen und sich an den Kopf greifen, wieso ich das nicht hinbekomme), jedoch lag es nicht an mir, vielmehr an der verfügbaren Software, dem bestehenden System und der nichtexistierenten Unterstützung von den Mitarbeitern des Rechenzentrums.. meine Mails gingen anscheinend direkt in den Papierkorb, soviel zu "who cares about". Also hier bin ich nun; und wie es bei den Informatikern so überlich ist:
Wieso so motiviert? Um es direkt auf den Punkt zu bringen.. ich möchte meine Mitmenschen nicht mit leidlichen Problemen, Gedanken oder Vorstellungen quälen, da nur die wengisten wissen, vielleicht es auch einige verdrängen, dass Menschen (außer richtige Freunde) nicht zuhören, sondern nur drauf warten bis sie dran sind mit Reden! Genauso sollen sie mich mit ihren sogenannten "who-cares-about-themen" in Frieden lassen!!! Desweiteren fällt es mir nicht unbedingt leicht mit Freunden über innerste Gefühle und Wünsche zu sprechen; mag sein, dass es an meiner Vorstellung vom Zuhören liegt; meistens nehm ich es mir vor und kneife dann doch kurz davor, um mir einen "Seelen-Stripteas" zu ersparen! Doch ein Hauptgrund für das plötzliche Bloggen geht wohl oder übel an eine sehr gute Freundin, welche mich durch das Lesen ihreres Blogs (für dessen Adresse ich lange und ausgiebig kämpfen musste) und die Thematik selbst dazu ermutigte. Ganz lieben Danke an dieser Stelle :)
Zu den vergeblichen informationstechnischen Versuchen: was soll man da sagen.. ich bin zwar ein halber Informatiker, wenn man meinen Studiengang betrachtet (Manche mögen jetzt lachen und sich an den Kopf greifen, wieso ich das nicht hinbekomme), jedoch lag es nicht an mir, vielmehr an der verfügbaren Software, dem bestehenden System und der nichtexistierenten Unterstützung von den Mitarbeitern des Rechenzentrums.. meine Mails gingen anscheinend direkt in den Papierkorb, soviel zu "who cares about". Also hier bin ich nun; und wie es bei den Informatikern so überlich ist:
>> Hello World!
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