Donnerstag, 30. April 2009

Von Luftschlössern und anderen Gebilden

Heute Nacht träumte ich von einem Menschen, der dieses Jahr prägt. Ich träumte, dass er einfach da sei, sich mit mir unterhält und mit mir die Zeit verbringt. Auch wenn ich die Sehnsucht oft unterdrücke, damit die Zeit bis zum Wiedersehen schnellst möglich vergeht, ist sie wohl das, was mich beschäftigt, mich aus den Alltag entfliehen und träumen lässt. Sind Träume nicht das Ziel unseres Lebens?! Sind sie es nicht, die uns vorantreiben? Uns motivieren? Der Motor des Lebens?! Viele sagen sich "irgendwann" oder "in ein paar jahren", um dann festzustellen, dass sie ihre Chancen einfach so an sich vorbeiziehen haben lassen. Vielleicht waren sie zu feige und hatten Angst nach der Erfüllung ihrer Träume vor dem Nichts zu stehen, ohne jegliche weitere Perspektive, oder Angst davor vermeintlichen Träumen nachzueifern, welche sie bloß kurze Zeit glücklich machen. Für mich selbst sind Träume überaus wichtig, da ich meine erfüllen möchte, damit ich irgendwann einmal stolz auf mein Leben zurückblicken kann und nichts bereuen muss. Jedoch sollte man sich ab und zu fragen, ob die gebauten Luftschlösser noch realistisch sind oder ob sie jeden Augenblick wie eine Seifenblase zerblatzen, vorallem wenn das eigene Leben unerwartete Wendungen bereithält, aus den Fugen gerät und eine gewisse Eigendynamik entwickelt. Manchmal wünschte ich mir den Mut aufzubringen alle Zelte abzubrechen, meinen Vorstellungen nachzujagen, Barrieren und Entfernungen zu überbrücken, um das zu tun, was ich unbedingt möchte, und den Menschen nahe zu sein, die ich in mein Herz geschlossen habe!

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