Sonntag, 13. Dezember 2009

Grüner Blog

Selbst ich kann mich nicht vom Beitrag zur Klimaerwärmung freisprechen, jedoch bin ich nur ein kleiner Fisch im großen Sündenpool. Die wirklich dicken Fische müssen gefangen werden - schlachten wird man sie nicht können, aber vielleicht auf eine Weniger-CO2-Diät setzen. Ich hoffe, dass sich langsam mal etwas in den Köpfen der Leute ändert, was wahrscheinlich bloß passiert, wenn Regierungen und Unternehmen vorbildlich, im Sinne von umweltbewusst und medienwirksam umweltbewusst, aggieren.
Bleiben wir bei den Medien: Die aktuelle Medienpräsenz gefällt mir ziemlich gut. Überall sieht man Nachrichten, Berichte und Dokumentationen, die sich mit dem Thema Klimawechsel befassen. Doch ein weiterer Schritt muss in die Richtung getan werden! Es bringt nichts sensationsgeil, wie immer, nur davon zu berichten, weil der sogenannte Klimagipfel von Kopenhagen stattfindet. Viel mehr sollten Menschen weltweit über Ursachen und Folgen der Klimaerwärmung genauso aufgeklärt werden wie über AIDS. Vielleicht sogar noch mehr, denn es kann nicht nur jeden treffen, sondern es betrifft halt jeden!!!
So habe ich letztens einen ausführlichen Bericht über ein, ich weiß nicht ob wirklich offiziell, gestecktes Ziel der Reduktion von CO2 um jährlich 18 Mrd. Tonnen, um die dauerhafte Erwärmung von 2°C zu halten, gesehen. Die Einsparung wurde theoretisch allein durch fünf oder sechs einfache Ideen, welche man weltweit durchgeführen könnte, bereits zur Hälfte realisiert. Wer sich unter solchen Zahlen nicht viel vorstellen kann, den verweise ich auf http://www.breathingearth.net/ (Einfach mal drauf schauen und staunen!). Das heißt gut 9 Mrd. Tonnen CO2 weniger wie zum Beispiel durch den verringerten Konsum von Fleisch wie in Wien, wo es jeden Donnerstag in allen Cafeterias und in vielen Restaurants nur vegetarisches Essen gibt. Andere Ideen waren der weltweite Austausch von uralten Kühlschränken vorallem in Dritteweltländern, da diese dort echte Stromfresser sind und die Menschen sich meist keine modernen Geräte leisten können, weltweites Kochen mit sogenannten Wonderbags (Kochsäcken) oder verbreitete Wiederaufforstungsaktionen, um CO2 in Wäldern zu binden.
Letztendlich können wir alles etwas tun - ohne uns großartig einzuschränken und den gewohnten Lebensstandard zu verlieren. Vielleicht ist dies der Sinn des Lebens: Die Erhaltung unserer Erde in ihrer gesamten Schönheit und Artenvielfalt. Damit es nicht irgendwann heißt: Escape from the Blue Planet..

Samstag, 21. November 2009

Sex mit der Ex? Wo gibts denn sowas?

Wohl nur in Männerfantasien.. und in der Männerumkleide:
Trainer: "Hier beeilt euch mal, hab Termindruck.."
SpielerA: "Wie? Was haste denn vor?"
SpielerB: "Der hat n'Date!"
SpielerA: "Heute wird wohl gebumst.."
SpielerC: "Mit wem? Mit deiner rechten Hand?"
SpielerA: "Nein mit der Linken, er ist doch Linkshänder."
Trainer: "Gehe Pizza essen mit meiner Ex-Freundin."
SpielerA: "Also doch bumsen!"
(Anmerkung: SpielerA bespringt alles was nicht bei 3 auf den Bäumen ist!!!)
So oder so ähnlich geht es beim Sport unter Männern zu. Man(n) kann auch sagen: So oder so ähnlich geht es in den Köpfen von Männern vor. Außer im Kopf vom Trainer. Denn der ist ein Idealist, was Menschen und Beziehungen angeht! Aber er hat die ehrenvolle Aufgabe, sich um die unzähmbare (hier passt wohl jedes Wort mit der Vorsilbe "un" - unberechenbar, ungestüm, unbelehrbar, etc) Meute zu kümmern, angenommen und versucht eine Respekts- und Vorbildsperson darzustellen.
In Realität sieht das folgendermaßen aus:
Ball (das Runde Objekt, was Mann um jeden Preis jagt) bleibt hinter einem Basketballkorb in ca. 5m Höhe hängen.
Spieler C: "Komm wir machen Räuberleiter"
(Trainer erkennt, dass da noch ein paar Räuber fehlen)
Trainer: "Wartet! Das wird so nix, ich hol mal so nen Stab als Verlängerung!"
(Trainer geht in den Geräteraum)
(Trainer kommt zurück)
Trainer: "SpielerD komm da runter! Hey!!! Komm runter!"
(SpielerD steht oben auf dem Fußballtor und versucht am Gestell vom Basketballkorb hochzuklettern. Dieser ist natürlich schwenkbar und schwenkte erwartungsgemäß aus.. mit SpielerD!!!)
Nachdem dieser wieder UNVERLETZT auf dem Boden zurückkehrte, gabs erstmal eine Belehrung vom Trainer, welche mit einem Lächeln entgegen genommen wurde. Mit Schweiß auf der Stirn und einem Bein im Knast, da er die Verantwortung trägt, ließt der Trainer weiterspielen. Ob es am Feiertag lag oder woran auch immer. Ich weiß nur, dass es lange nicht mehr so anstrengend war. Und ich mein nicht physisch!!!
Anschließend wird einem noch ganz unverschämt von der halben Umkleide Sex mit der Ex unterstellt. Hallo geht's noch? Was denkt ihr denn von mir???

Donnerstag, 12. November 2009

Erfolg und Misserfolg

Heute rappel ich mich mal wieder auf einen Blog zu schreiben.

Misserfolg: Zu wenig gebloggt, keine Ideen.

Der letzte ist leider schon eine Weile her.. ich schäme mich ja selbst schon für so wenig eiserne Blogger-Disziplin. Irgendwie hat mir der Antrieb gefehlt - auch jetzt ist es nicht gerade leicht in die Gänge zu kommen, aber ich versuche es - vielleicht auch das ein oder andere Erfolgserlebnis in Form von positiven Feedback oder negativen, das kann manchmal auch sehr hilfreich sein. Außerdem passiert im Augenblick nicht allzuviel. Es dreht sich alles um Vorlesungen, Projektarbeit und Mittagessen in der Mensa! Außerdem habe ich mir nun schon ein paar Praktikumsstellen herausgesucht; jedoch erst ein Bewerbungsschreiben verfasst und weggeschickt, was mich schon alleine etliche Stunden gekostet hat. Naja das Zweite wird wohl deutlich schneller geschrieben sein (schätze ich mal).

Erfolg: Passende Praktikumsstelle gefunden, erste Bewerbung verfasst.
Misserfolg: Noch keine Rückmeldung erhalten.

Ich hätte nie geglaubt, dass es wirklich so frustierend sein kann, sich mit dem Gedanken, eine gewünschte Stelle nicht zu bekommen, abzufinden und die Motivation aufzubringen sich weiterhin zu bewerben. Es zehrt leicht am Ego. Schreibt man jedoch eine ordentliche Bewerbung sollte man sich keine Vorwürfe machen und es weiter versuchen. Da werd ich wohl am Wochenende in Bewerbungsrunde 2 gehen müssen.. Bleiben wir beim Thema: Gestern abend ein etwas größeres Sit & Go mit 90 Teilnehmern gepokert.

Erfolg: An den FinalTable gekommen, ein guter 5. Platz mit relativen wenigen Chips
Misserfolg: Es war aufjedenfall mehr drin!

Man sitzt nun da, hat sich 50 Dollar erspielt, was umgerechnet stolze 30-35 Euro sind. Aber man kann sich nicht so richtig freuen, da man weiss, dass bereits der dritte Platz doppelt soviel bekommen hätte und der erste Platz mit fast viermal soviel belohnt wird. Früher hätte ich womöglich Freudensprünge im Quadrat gemacht. Klar bin ich stolz auf mich, schöner ist es aber, wenn sich jemand anderes mit einem freut und genau so stolz auf einen ist. Erfolg und Misserfolg liegen oft nah beieinander, vorallem wenn man seine Ziele bereits ziemlich hochgesteckt hat.

Erfolg: Blog, mit dem ich zufrieden sein kann, geschrieben *freu*

Samstag, 17. Oktober 2009

Polnische Woche

Bitte was? Polnische Woche? Viele kennen nur den Begriff Englische Woche, wenn eine Fußballmannschaft mehrere Spiele innerhalb eine Woche bestreiten muss. Mein Ziel ist diesen Begriff in den Sprachgebrauch einzubürgern! Wörterbuch der Jugendsprache 2010 ich komme!!! Deshalb hier meine Definition: Unter dem Begriff Polnische Woche versteht man umgangssprachlich (bis jetzt noch aus eigener Erfahrung..) das mehrmalige, abendliche Ausgehen innerhalb einer Woche in Verbindung mit dem Genuß von hochprozentigen Alkohol, vorwiegend Wodka. Ich glaube das beschreibt es ziemlich gut, was ich mitmachen musste. Natürlich hat es Spaß gemacht, war sehr lustig und unterhaltsam. Man konnte die ausländischen Studenten und Studentinnen gut kennlernen. Aber zweimal Party machen hätte für mich nicht so trinkfesten Kleinstädter auch völlig ausgereicht, anstatt viermal.
Das Gute daran - ich konnte mein verstaubtes Englisch mal wieder herauskramen und es ein bisschen aufpolieren. So schafften wir es auf Deutsch und Englisch manchmal auch mit Händen und Füßen Vorurteile und Klischees zu klären und merkten schnell das sich das Leben zu Zeiten der Europäischen Union in Deutschland und Polen kaum noch unterscheidet. Klar haben die meisten Polen weniger Geld zur Verfügung als wir Deutschen, aber die Lebenserhaltungskosten sind dort auch etwas geringer. Zum Beispiel bezahlt ein Student im Wohnheim umgerechnet nur 70-80 Euro hier zu Lande meist so 160-180 Euro (nach meinem Kenntnisstand). Außerdem haben die Studenten dort fast die gleichen Interessen und Probleme, was eigentlich logisch erscheint. Jedoch war mein Blick bis jetzt immer auf den Westen gerichtet, sodass in meinen Gedanken hinter Görlitz Niemandsland war. Dies wird sich hoffentlich bald ändern, wenn wir Ende November nach Lodz fahren und ich meine, im Gegensatz zu vorher, unendlich großen Polnischkenntnisse anwenden kann. Denn null Wörter mal wieviel sind gleich drei Wörter?!
Letztendlich kann man sagen, dass die Polen ihren teuren Mercedes gegen einen billigen VW Polo getauscht haben - mit anderen Worten eine 750000 Einwohner Stadt gegen eine 18000 Einwohner Stadt wobei jeder dritte Einwohner ein Student ist - und das ganze freiwillig; für uns ja Pflichtfach: Internationales Projekt; für sie einfach eine neue Erfahrung. Im Sinne von Party machen wohl eher eine Schmerzliche. Zum Glück war mittwochs Erstsemesterparty!
Ich freu mich jetzt schon wieder darauf von Mädels unter den Tisch getrunken zu werden.. wir sehen uns in Polen!

Samstag, 26. September 2009

Ja, für Bodennebel!

Morgen ist Bundestagswahl, jedenfalls für die meisten Wähler, wie es ja hoffentlich "vereinzelt" durch die Medien gedrungen sein dürfte.. Für alle anderen, hier nocheinmal die Erinnerung eines bekannten sozialen Netzwerkes: "Liebe NPD-Wähler: Nicht vergessen - Montag ist Bundestagswahl!" Da ich noch relativ unentschlossen, also für Alles und Niemanden war, hab ich vor ein paar Tagen mal den Wahlomat angewurfen. Mit dem Ergebniss, dass ich jetzt noch verwirrter bin. Denn zum einen waren mir ein Großteil der Themengebiete völlig unbekannt, aber so konnte ich sie auch nicht den Parteien zu ordnen und den Wahlomat somit bewusst oder unbewusst beeinflussen. Zum anderen waren die drei "passendsten" Parteien, die der Wahlomat mir ausgespuckt hat; Parteien, die ich nicht wählen möchte oder nicht wählen kann! Deshalb stellt sich nun die Frage: Gegen Überzeugung oder gegen Übereinstimmung wählen?!
Alles so undurchsichtig wie Bodennebel, nicht wie normaler, sondern wie künstlicher Indoor-Bodennebel, erzeugt von einer Nebelmaschine oder in unserem Falle von Politikern im Wahlkampf. Sichtweite unter 2meter! Der Dancefloor gefüllt mit leeren Versprechungen in Form von undurchsichtigen Nebel, welcher sich nach der Party (der Wahl) in Luft auflöst, als wäre er nie dagewesen. Fragt man nun den DJ also den Kanzler oder die Kanzlerin nach dem Nebel, so war er angeblich auch nie da!
Die Versprechen werden fallen gelassen wie heiße Kartoffeln. Die Wählerschaft wurde wiedereinmal getäuscht und die Poltiker kassieren ihr überzogenes Gehalt die nächsten vier Jahre.. Vielleicht sollte man einfach mal das ganze System überdenken oder bei wichtigen Dingen einfach zusätzlich noch das Volk entscheiden lassen, wie in Irland beim Entscheid über den Beitritt in die EU.
Zurück zum Nebel: Letzten Samstag war es genau so, dem einen gefällts und die anderen tasten sich hilflos mit den Händen voran und finden die Sichtweite einfach übertrieben (oder untertrieben?). Um es allen gerecht zu machen, sollte man vielleicht schon am Einlass abstimmen.. Dem Türsteher gibt man je nach seiner Meinung ein Schild mit "Ja, für Bodennebel" oder "Bodennebel, Nein danke!" in die Hand, womit er Werbung für Sache machen oder aufmüpfige Besucher zu recht prügeln kann. Ist doch mal ne Idee oder?

Freitag, 18. September 2009

Reopening

Am Wochenende war ich seit längerem mal wieder abends unterwegs. Es ist halt nicht einfach "Veranstaltungen" zu finden, die meinen Geschmack treffen und meine Erwartungen erfüllen können. Außerdem ist es gerade deswegen, dass man nicht jedes Wochenende weggeht, wirklich was besonderes. Man freut sich viel mehr und spart nebenbei noch eine Menge Geld! So ging es mal wieder nach Dresden ins Triebwerk zum Reopening nach der Sommerpause. Obwohl wir Samstagabend weggehen und das Triebwerk halb 12 seine Forten öffnete, sind wir trotzdem erst Sonntag 0:30 Uhr da. Irgendwie kommt es mir so vor, als würden die Party's auch immer später beginnen. Auch das Publikum hat sich etwas geändert - jedenfalls im Gegensatz zu früher, also für mich im Gegensatz zu Oktober letzten Jahres als das erste mal dort war. So konnte man am Sonntagnachmittag in einem Forum dieses Zitat lesen: "hab schon besseres erlebt... publikum war irgendwie anders als sonst... gut, da stellt sich die frage: was ist besser: ein laden voller klatschis oder ein laden mit leuten die sich vom computer mal losreißen konnten oder sich muddis ausgehrock geliehen haben...?!". Genau das konnte man beobachten. Auf dem Mainfloor, auf welchem eigentlich Techno zu hören sein sollte, ertönten softe Elektroklänge und alle Mützen- und Kragenträger (die Klatschis) flippten aus. Als dann das Mädel mit dem völlig unpassenden Outfit (knöchellanger beiger Rock und weißer Pulli) auftauchte - ihr Freund war übrigens einer der Vollbärtigen, die sich vom Computer losrissen - konnte ich mir mein Grinsen kaum noch verkneifen, womit ich bestimmt nicht alleine war!
Als es dann später richtig rumste und die Musik sich besserte, wurden die Leute leider immer weniger. Wenigstens hatte man genug Platz, so dass ich mich über vier Stunden der Musik (hemmlungslos) hingeben konnte und vorallem der zweite Floor, auf dem Minimal und Hardtek gespielt wurde, gefiel mir gut. Als es draußen schon wieder hell wurde, waren zwar die Beine schwer, aber es war trotzdem richtig toll gewesen. Ich weiß jetzt sogar, dass ich auch ohne Alkohol bzw. ziemlich wenig so richtig abgehen kann, was mir vor einiger Zeit noch schwer viel.

Mittwoch, 9. September 2009

Wake me up when September ends!

Mein Geburtstag steht vor der Tür und somit die komischste Zeit des Jahres, wie ich finde! Ich feier gern Geburtstage, nur nicht meine Eigenen. Schon seit einigen Jahren verbinde mit ihnen nicht so viel Fröhlichkeit wie man eigentlich sollte. Man wird halt älter und die Zeit scheint auch immer schneller zu vergehen. Man blickt mit Wehmut auf das vergangene Lebensjahr zurück - erfreut sich an schönen Erinnerungen und versucht alles "Unangenehme" zu vergessen oder sogar zu verdrängen.
Vielleicht stammt meine Einstellung auch von dem Bedürfnis nicht im Mittelpunkt stehen zu wollen. Natürlich freue ich mich über all die vielen Glückwünsche und über jede kleine Aufmerksamkeit, jedoch möchte nicht, dass wegen mir extra "ein Faß aufgemacht wird". Ein andere Erklärung wär für mich der Beginn des Herbstes. Gerade aus dem Sommerloch geklettert, fällt man in das nächste tiefe Loch, welches durch das kühler sowie nasser werdende Wetter und die immer kürzeren Tage aufklafft. So fällt es wahrscheinlich vielen Leuten immer schwerer sich zu motivieren, frühs aus dem Bett zu kommen oder kreative Ideen zu sammeln für Job und Freitzeit, vorallem wenn man am Morgen den ersten Blick aus dem Fenster wagt und ein grauer, verregneter Herbsttag schon auf einen wartet.
Da ich zur Zeit immer länger schlafe, jedoch nach dem Schlafen nie wirklich erholt bin und mich eher wie erschlagen fühle, ähnelt das stark den Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit, welche mir letztes Jahr sehr zu schaffen machte. Diese Jahr blieb ich weitestgehend verschont, was wohl am Extrasonnetanken während des Urlaubes im Februar lag. Bis gerade eben war mir der Begriff "Herbstmüdigkeit" noch unbekannt, aber in diversen Foren wird dieser Begriff geprägt und beschreibt so ziemlich genau meinen aktuellen Gemütszustand. Passende Ratschläge, was man dagegen tun sollte, findet man auch sofort. So ist die Rede von viel frischer Luft, viel Licht und etwas Sport. Falls das nicht hilft, weckt mich bitte Ende September wieder auf!

Montag, 31. August 2009

Gegen Bürokraten - helfen nur Piraten!

Netter Spruch, den hab ich mir einfach mal geliehen. Vielleicht errät ja der ein oder andere die Partei (ist nicht allzu schwer). Gestern war Runde 2 des diesjährigen Wahlmarathons. Vielen Leuten hängt es jetzt schon zu den Ohren heraus, aber die alles entscheidende letzte Runde steht uns ja bald noch bevor. Der Wahlkampf geht in den Endspurt und die Politiker rühren nocheinmal richtig die Werbetrommel.
Jedoch wählen wir die Politiker sowie deren Parteien für eine gesamte Amtsperiode von vier bzw. fünf Jahren. Wie kann es dann sein, dass ein halbes bis dreiviertel Jahr vor Ende der Periode das Tagesgeschäft auf der Strecke bleibt und Entscheidungen auf die Zeit nach der Wahl verschoben werden, nur um Wahlkampf zu betreiben. Nimmt man so ein Amt entgegen, so sollte man doch im Interesse des Volkes handeln. Also nicht auf Kosten der Steuerzahler Tag für Tag durch Bund und Länder reisen und sich selber lobpreisen, während die eigentliche Arbeit liegen bleibt. Das Ausmaß des Taschenvollhauens vor den Wahlen nimmt halt auch immer extremere Formen an.
Jedenfalls ist ein Mythos für mich wiederlegt. Nämlich der, dass Leute in Krisenzeiten das Radikale Wählen. So befürchteten alle das Schlimmste. Auch ich war sichtlich überrascht als ich die erste Hochrechnung sah und konnte es kaum glauben, dass eine bekannte rechte Partei ihr Ergebnis von der letzten Wahl fast halbierte, somit knapp über die fünf Prozent schrammte. Im Studio eines öffentlich-rechtlichen Senders kam ein Vertreter dieser Partei zu Wort und faselte irgendwas von einem historischen Moment, da sie zum ersten mal den Wiedereinzug in ein Parlament geschafft hätten. Was nützt es mir (der Partei), wenn ich erneut Gäste (die Wählerschaft) zu mir einlade und für sie koche, aber das Essen ungenießbar ist (knappe fünf Prozent)! Vorallem, wenn man bedenkt, dass diese Partei ungefähr soviele Plakate wie zwei große Parteien zusammen geklebt hat. Sprüche sind halt die eine Sache, Taten oder Tatendrang die andere!

Mittwoch, 19. August 2009

Es hat sich ausgezwitschert!

Gestern abend, gelangweilt und früh im Bett, da t-offline mal wieder zugeschalgen hatte und keine Internetverbindung zustandekommen wollte. Da lag ich nun, konnte nicht schlafen - musste nachdenken. Ich hoffe es geht nicht nur mir so. Folgendes Problem: wenn ich mit jemanden über etwas Ernstes reden möchte, bin ich richtig gehemmt und hab oft nicht den Mut etwas auszusprechen. Geht es um nichts, bin ich locker drauf, so erzähl ich von jedem Mist, der mich bewegt. Und das Beste ist, alles was man hätte noch fragen, antworten oder sagen können, fällt einem erst dannach ein. Naja so bin ich :-)
Jedenfalls lag ich so da, als mir aufeinmal ein Gespräch mit meinem Bruder von vor ein paar Tagen durch den Kopf schoss. Es ging um das "soziale" Netzwerk Twitter. Wir haben zwar nicht die selben Interessen, jedoch die gleichen Gene und oftmals eben auch die gleiche Meinung. So viel der Satz: "So ein Rotz." wiedereinmal recht früh und im Einklang. Man hat ja schon einiges von dieser Platform gehört, vorallem durch die Medien, was mir schon ausreicht ohne überhaupt einmal auf der Internetseite von Twitter gewesen zu sein(!), um es als hirnloses sich zur Schau stellen abzustempeln. Schon der Fakt das es als Blog gehandelt wird, stellt mir und wahrscheinlich der gesamten Generation Blog die Nackenhärchen auf. Denn Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen (laut Wikipedia, den Abschnitt "Verwirrungen um schädliche Auswirkungen" bitte mal lesen) lassen ziemlich wenig Spielraum für kreative Ideen oder ausgefallene Meinungen und sind für mich einfach verschärfte SMS-Nachrichten, die so wenig mit Bloggen zu tun haben, wie der Papst mit Sex. So findet man auf Twitter auch das passende Klientel.. von dumm, dümmer, prominent bis hin zu Selbstdarstellung für Fortgeschrittene. Alles Menschen die entweder kein Interesse besitzen sich gehoben zu äußern oder die einfach nicht in der Lage dazu sind. Schon um diesen Blog bei Twitter zu posten, bräuchte ich ganze 15 Nachrichten..
Schießt den Vogel ab und macht den Laden dicht - die Welt hat genug von dem Gezwitscher!

Sonntag, 16. August 2009

No Hope. No Cure. No Problem.

Es ist frustrierend, wenn man seinen Zielen und Träumen nachjagt ohne dabei jegliche Erfolge vorweisen zu können. Man stellt fest, dass man sich im Kreis dreht, keinen Schritt vorankommt, kein "Happy End" in Sicht ist. Da die Hoffnung sprichwörtlich zuletzt stribt, klammert man sich in ihr fest, verkrampft dabei, macht dadurch die dümmsten Dinge und zeigt das merkwürdigste Verhalten. Klingt jetzt vielleicht alles etwas negativ, jedoch wurde mir auch schon gesagt, dass ich es nicht schaffe meine Lebensfreude in diesem Blog zu zeigen, was möglicherweise an der gesamten Situation liegt.
Manchmal ist es Ungewissheit, die einen plagt, zweifeln lässt und am Selbstbewusstsein nagt. Ich weiß nicht, ob ich das richtige tue. Trotzdem werd ich versuchen Gewissheit zu erlangen. Aber was das Gute daran ist, die Enttäuschung vergeht schnell, aber die wunderschönen Errinnerungen und eine Freundschaft mit einem kleinen Neubeginn bleibt vielleicht für immer. Ich bin halt auch nur ein ganz normaler Kerl, der versucht etwas Sinn in sein Leben zu bekommen, und dessen Gefühle verletzlich sind. *Träne die Wange hinabläuft*
Zum Glück haben die meisten Menschen mehrere Träume, so dass man nie an einem zerbrechen kann. Sogar die freigewordene Energie kann in andere Ziele investiert werden, wie zum Beispiel bei mir in Poker. Auch wenn ich wieder einmal, der Varianz sei dank, weniger erfolgreiche Wochen hinter mir hab, möchte ich weiterhin nach vorn und hoffentlich steil nach oben blicken! Um irgendwann einmal pokerspielend die Welt zu bereisen.. der Weg wird sicher schwer, aber scheiß drauf solangs mir Spaß macht ist das kein Problem! *grins*


(Ich beim pokern auf dem neuen 40 Zoll LCD-Fernseher, 12 offene Tische)

Samstag, 25. Juli 2009

Theorie und Praxis

Kommt man als Student in ein mittelständiges Unternehmen (wie ich zur Zeit) merkt man erst einmal wie weit Theorie und Praxis voneinander entfernt sind. Schon am Tor zum Betriebsgelände könnte man sein Wissen über Geschäftsprozessmodellierung, Operative Informationssysteme, Intelligente Unternehmensführungs und sicherlich noch einiges mehr nehmen, um es in der nächsten Mülltonne einzustampfen! Es ist wie in einer verkehrten Welt. All das, was man theoretisch nicht machen sollte, wird im Unternehmen gelebt und gehört dort zum alltäglichen Wahnsinn. Ich glaube meine Professorin würde eine mittel bis sehr schwere Herzattacke bekommen, wenn ich ihr erzählen würde wie das Standardberichtswesen und das Reporting in diesem Betrieb aussehen. Jedoch kann sie sich glücklich schätzen damit verschont zu werden, da mein Arbeitsvertrag die Weitergabe von betriebsinternen Informationen untersagt. Nun zurück zur Praxis. Theoretische Ansätze weggeworfen und Arbeit begonnen. Eigentlich braucht man nich wirklich viel zum Arbeiten außer: einen offenen, ehrlichen, höfflichen Umgang mit Menschen, ein gutes Selbstbewusstsein, Lern- und Anpassungsfähigkeit. Was heut zu Tage unter den Begriff "Softskills" fällt, kommt meist viel zu kurz im Studium oder wird direkt weggelassen. Das man nach seinem Studium in den meisten Fällen mit verschiedensten Menschen und Typen zusammenarbeitet oder sogar der Vorgesetzte von zahlreichen Mitarbeitern wird, darüber spricht niemand. Es zeigt einem auch keiner wie man sein eigenes Unternehmen gründet und was dabei zu beachten ist. Geschweige denn wie man die richtigen Mitarbeiter findet. Leider haben an unserer Hochschule keinen Prof. Niemand oder Prof. Keiner..
Das Studium (jedenfalls die neuen Bachelor-Studiengänge) kann man wohl als "Schnupperkurs" abstempeln. Man hat halt alles mal gehört, jedoch nichts wirklich gemacht. So dass, wir bei unserem zukünftigen Arbeitgeber dann als Deppen darstehen, die nichs im Studium gelernt haben, obwohl wir ja am wenigsten an den Bildungsreformen schuld sind. Auf baldige Besserung sollte man eher nicht hoffen, sondern sich mit den Gegebenheiten abfinden. In Deutschland geht die Bildung zugrunde und die Scheindemokratie lässt kaum Änderungen zu..

Montag, 8. Juni 2009

Home sweet home

Am Freitag war World Environment Day, klingt schick oder? Jedoch gefällt mir der deutsche Ausdruck dafür viel besser, denn in ihm kommt zweimal der Begriff "Welt" vor. Er verdeutlich dadurch, worum es eigentlich geht am Weltumwelttag. Um die Erde unser kostbares Zuhause!
Fast unscheinbar, hört man den ganzen Tag nichts. Zum Glück gibt es ja die Nachrichten, welche uns zwar einerseits innerhalb von wenigen Minuten mit unzähligen schrecklichen Ereignissen und Hiobsbotschaften überfluten, jedoch andererseits interessante Dinge aufzeigen.
So wurde diesmal im Sinne des Weltumwelttages von Yann Arthus-Bertrand berichtet, welcher Umweltorganisationen wie GoodPlanet unterstützt und mit seinen spektakulären Luftbildern die Leute fasziniert. Bertrand veröffentlichte nun seinem Film "Home", indem er den Zuschauern in über 90 Minuten mit der Schönheit der Erde fesselt. Die Finanzierung des Films erfolgte durch ihn selbst, so dass keine verfälschten Tatsachen übermittelt werden, wie es oftmals bei ähnlichen fremdfinanzierten Projekten der Fall ist. Außerdem kann "Home" auf youtube kostenlos gesehen werden! Ich selbst sah sein Meisterwerk im Fernsehen und war völlig begeistert über die Natur sowie tief erschüttert über einzelne Fakten, die genannt werden. So hat sich die Weltbevölkerung sich innerhalb der letzten 50 Jahre (das ist nicht einmal die Zeit eines Menschenlebens) verdoppelt. Ein anderes Beispiel ist die Eisschicht der Pole, welche sich innerhalb der letzten 40 Jahre um 40% abgebaut hat. Dies hat zur Folge, dass der Meeresspiegel immerweiter steigt und somit 3 Milliarden Menschen, welche heute an Küsten wohnen, bedroht! Aber schaut ihn euch selbst an und macht euch euer eigenes Bild von der Situation. Jedoch ist es noch nicht zu spät einen anderen Weg einzuschlagen. Es muss einfach viel mehr für den Schutz der Umwelt getan werden. Aber es ist einfach zu schwer den Großteil der Bevölkerung zu überzeugen, da unsere Umwelt einfach zu komplex ist, um sie zu erfassen und Veränderungen unscheibar und nur auf lange Dauer erkennbar sind.
Es ist ein Projekt, was uns alle angeht. Ein Projekt, welches eigentlich an erster Stelle stehen sollte. Immer mit dem Focus auf die Zukunft und die Erhaltung des Lebens auf der Erde. Auch wenn dadurch das jetzige Leben in der Hintergrund rückt, Vorzüge und Luxus zurückgeschraubt werden müssen! Jeder sollte seinen Beitrag dazu tun. Egal, ob es nun Fahrgemeinschaften, Recycling oder Strom sparen ist. Ansonsten wird es bald überall so aussehen "Tree of Life", Tsavo national park, Kenya..

Mittwoch, 20. Mai 2009

Rollentheorie mal ganz anders!

Neulich nach dem Mittagessen in der Mensa erwartete uns beim Gehen eine gratis Wundertüte mit allerlei Sachen drin. Da wären unter anderem eine Cola, ein Schokorigel, Popcorn, ein Deo, Kondome, eine Zeitschrift, ganz viel Werbung und ein komisch schmeckendes Diatwasser, was man jedoch trotzdem trinkt, weil es kostenlos ist. Ganz erfreut über soviel Großzügigkeit, setzt jedoch früher, später oder bei manchen garnicht Verwunderung ein. Verwunderung, wieso das Ganze. Sollen wir, die so freidenkenden Studenten, in Rollen gezwängt werden? Möchte man uns zum Opfer der Werbeindustrie degradieren, indem wir mit unseren eh schon begrenzten Einkommen fleißig Konsumgüter kaufen und teure Verträge wie eine Umts Flatrate abschließen? Oder wir sollen, wie geschehen, die Vorlesung vergessen, Popcorn mampfen und uns nebenbei auf dem Gebiet des anderen Geschlechts weiterbilden, indem wir Artikel einer Zeitschrift lesen, welche uns Tipps beim Kauf von Dessous für die Liebste geben. Drei Probleme zum Artikel: Man(n) weiss ihre Größe nicht, Frau ist zu weit entfernt und es ist nicht sicher, ob sie wirklich als Liebste bezeichnet oder als solche gesehen werden will. Vielleicht möchte der Staat auch, dass wir in die Elternrolle schlüpfen, indem sie uns manipulierte Kondome unterjubeln?!
Das in Rollenzwängen funktioniert meistens doch bloß beim charakterlich schwachen Menschen, die sich unbedingt durch angesagte Produkte definieren und dem Mainstream immer hinterher eifern müsen. Sich somit nie selbst treu bleiben! Ganz anders bei starken, ausgeprägten Persönlichkeiten, damit meine ich keine aroganten Leute, die sich selbst für Halbgötter halten, sondern Menschen die einfach wissen, was sie wollen und was sie können. Die unvoreingenommen, offen durchs Leben schreiten, sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und ein hohes Maß an Verträglichkeit besitzen.
Sie definieren ihre eigene Rolle, das heißt sich selbst. Vielleicht spreche ich jetzt aus meiner Rolle, jedoch kann ich sagen: Ich stehe zu mir selbst. Und ich bin wie ich bin. Auch wenn oft meine Gefühle über mich regieren, möchte ich genau so bleiben, mich bloß an meine Umwelt und an meine Mitmenschen anpassen, um noch lange offen zur Welt und ehrlich zu mir selbst bleiben zu können!

Donnerstag, 14. Mai 2009

Life's good

Gestern war Bergfest! Der Ausnahmezustand an der Hochschule began halb5 mit dem Stürmen der Wohnheime und dem Wecken (mit Kettensägen, Tröten und Pfeifen dauerklingelnd und an Türen hämmernd durch die Gänge stiefeln!) aller nicht Matrikel07 Studenten. Weiter ging es zum gemeinsamen Frühstück (sehr lecker) in der Mensa, dannach zum sogenannten Hochschulterror (durch die Vorlesungen/Seminare ziehen und Profs abkassieren) ein Spaß kann ich nur sagen! Später stand dann der Marsch zum Markt, wo der Bürgermeister ein Rede hielt, mit ganz viel Freibier und vieles vieles anderes auf dem Plan. Das tolle Wetter, ausgelassenes Krawall machen und eine gute Stimmung machten den Tag jetzt schon unvergesslich! Denn man feiert nur einmal Bergfest (jedenfalls pro Studium).
Abends dann zur Bergfestparty. Leider waren nur noch wenige Kommilitonen dabei, da einige nicht konnten, andere nicht wollten und wiederum andere, aufgrund ihrer Einstellung zum Freibier (d.h. es ist kostenlos, deshalb muss ich soviel wie möglich davon in kürzester Zeit vernichten) schon friedlich in ihren Betten schlummerten. Also gings erstmal zu zweit hin, weil die anderen beiden noch etwas Zeit brauchten. Anfangs war nicht allzuviel los, doch dann füllte es sich rasend. Viele bekannte Gesichter durfte man begrüßen, so ist dass halt wenn man schon 20 Jahre in einem Ort lebt. Mit bissel was intus gings dann auf den Elektro-Floor ordentlich die Sau raus lassen. Nach einiger Zeit kam dann auch noch die Angebetete meines Kommiliton, die wir auch schon gut kennen und an der er schon eine ganze Weile lang gräbt. Das Leben schien perfekt für ihn und ich war der festen Überzeugung, es könnte sein Abend werden.
Jedoch weit gefehlt! Nachdem wir uns buchstäblich den Arsch abgetanzten und auch noch auf die Sachen von ihr und ihrer Freundin aufpassten, kam sie mit einem anderen Kommilitonen wieder, welcher ihr ein Getränk spendierte und beide gingen recht verfänglich nach draußen. "Was geht denn hier?" war meine Reaktion. Naja es war wieder mal so wie immer. Die Menschen, den man so etwas gönnt, die es wirklich verdient haben, gehen unverdient leer aus. Und die welchen, die ohne viel Arbeit zu investieren, einfach mal treist sind, haben wieder Glück! Wie sag ich immer so schön: "That's life"...

Mittwoch, 6. Mai 2009

Medium, Thema und/oder Geschlecht?

Manchmal sollte ich meine offene, ehrliche Ader gegen ein Gramm mehr Verstand eintauschen und nocheinmal über meine Äußerungen nachdenken. Egal ob es sich dabei über ein echtes Gespräch oder eine Unterhaltung mit Hilfe eines x-beliebigen Mediums handelt! Gestern ist mal wieder so eine Situation aufgetreten. Als ich nach einem angenehmen Tag ein "virtuelles Gespräch" mit einer mir sehr wichtigen Person began. Sofort redeten wir aneinander vorbei, was wahrscheinlich am Medium, am Thema oder vielmehr am geschlechtlichen Unterschied lag. Es entwickelte sich eine gewisse Eigendynamik, so dass manche Dinge falsch verstanden und auf andere Dinge, die dem einem wichtig erschienen, nicht eingegangen wurde. Alles schauckelte sich innerhalb von wenigen Minuten ungewollt zu einem echten Nervenkrieg hoch, welchen beide nicht gewinnen konnten. Nun befindet man sich an einem Punkt, an dem man eigentlich mit jemanden, den man sehr lieb hat, nie sein möchte. Man hat verletzende Dinge gesagt und möchte den anderen eigentlich am liebsten in den Arm nehmen, ganz fest drücken und vermitteln das es einen wirklich leid tut. Aber man sitzt immernoch vor diesem hinterlistigen Medium, namens Internet, und versucht den Schaden, den man selbst angerichtet hat, zu begrenzen, jedoch trotzdem zu seinen Fehlern zu stehen, denn man ist ja erwachsen!
Ich hab es innerhalb weniger Minuten geschafft, fast alles in Frage, auf die Probe zustellen und außer Acht zulassen, worum es eigentle geht. Eine schöne und lustige Zeit miteinanderer zuverbringen, den anderen zu fragen, was er macht, wie es ihm geht und was er fühlt! Im Nachhinein fühlte ich mich dann richtig schlecht, da ich jemanden, den ich um alles auf der Welt glücklich machen möchte, zum weinen gebracht habe.
Letztendlich bleibt nur noch eine Frage: Wer ist eigentlich dieser Johannes?

Donnerstag, 30. April 2009

Von Luftschlössern und anderen Gebilden

Heute Nacht träumte ich von einem Menschen, der dieses Jahr prägt. Ich träumte, dass er einfach da sei, sich mit mir unterhält und mit mir die Zeit verbringt. Auch wenn ich die Sehnsucht oft unterdrücke, damit die Zeit bis zum Wiedersehen schnellst möglich vergeht, ist sie wohl das, was mich beschäftigt, mich aus den Alltag entfliehen und träumen lässt. Sind Träume nicht das Ziel unseres Lebens?! Sind sie es nicht, die uns vorantreiben? Uns motivieren? Der Motor des Lebens?! Viele sagen sich "irgendwann" oder "in ein paar jahren", um dann festzustellen, dass sie ihre Chancen einfach so an sich vorbeiziehen haben lassen. Vielleicht waren sie zu feige und hatten Angst nach der Erfüllung ihrer Träume vor dem Nichts zu stehen, ohne jegliche weitere Perspektive, oder Angst davor vermeintlichen Träumen nachzueifern, welche sie bloß kurze Zeit glücklich machen. Für mich selbst sind Träume überaus wichtig, da ich meine erfüllen möchte, damit ich irgendwann einmal stolz auf mein Leben zurückblicken kann und nichts bereuen muss. Jedoch sollte man sich ab und zu fragen, ob die gebauten Luftschlösser noch realistisch sind oder ob sie jeden Augenblick wie eine Seifenblase zerblatzen, vorallem wenn das eigene Leben unerwartete Wendungen bereithält, aus den Fugen gerät und eine gewisse Eigendynamik entwickelt. Manchmal wünschte ich mir den Mut aufzubringen alle Zelte abzubrechen, meinen Vorstellungen nachzujagen, Barrieren und Entfernungen zu überbrücken, um das zu tun, was ich unbedingt möchte, und den Menschen nahe zu sein, die ich in mein Herz geschlossen habe!

Sonntag, 26. April 2009

Neues Deck neues Glück

Nein ich bin noch nicht Kapitän meines eigenen Dampfers. Jedenfalls wüsste ich dann, was ich nicht machen würde, nämlich fröhlich ohne Begleitschutz vor der somalischen Küste herumschippern. Mich wundert es sowieso immer noch kein großer Bogen um diese Gewässer gemacht wird und weshalb die "Weltpolizei" die ganze Sache noch nicht unter Kontrolle hat. Relativ untypisch!
Jetzt zu meinem eigentlichen Deck, mein frisch "erstandenes" Kartendeck für Blogger. Mal sehen, was man damit alles so veranstalten kann.. vielleicht Kartenhäuser basteln?!
Nein ich möchte eine schöne Poker-Hand von dieser Woche zeigen. Da ich die Short Stack Strategie spiele also nur mit 20 BigBlinds am Tische sitze und bereits aufgedoppelt hatte, setze ich beim nächsten BigBlind aus, um den Gewinn nach Hause zu bringen. Dabei werden aus Sicherheit nur noch Monsterhände
AxAx
KxKx
QxQx
gespielt. Nun zu Hand: die Gegner werden von mir als Villain und ich als Hero bezeichnet. Los gehts!

PokerStars Game #27393405780: Hold'em No Limit ($0.10/$0.25) - 2009/04/23 1:10:39 ET

Hero holds:
QsQh

Villain1 (UTG) folds
Villain2 (UTG+1) calls $0.25
Villain3 (UTG+2) raises $0.50 to $0.75

Da ich das Risiko minimieren möchte, calle ich an dieser Stelle nur, so dass ich bei jeder Overcard, also jedem Ax oder Kx im Flop beruhigt wegwerfen kann.

Hero (MP1) calls $0.75
Villain4 (MP2) folds
Villain5 (MP3) folds
Villain6 (Button) folds
Villain7 (SmallBlind) folds
Villain8 (BigBlind) calls $0.50

4 Spieler, Pot: $3.10
Flop:
QdKd4d

Flop sieht schlimmer aus als er eigentlich ist. Lediglich jeder fertige Flush und das Set Könige schlagen mich. Nun spielt Villain6 out of position in drei Gegner rein, was ich für ein Zeichnen von Stärke halte. Ich gebe ihn hier an dieser Stelle einen kleinen Flush sowas wie
8d7d
oder ähnliche Hände.

Villain6 bets $1.25
Villain2 calls $1.25

Der ursprüngliche Preflop-Raiser callt an dieser Stelle bloß, so dass sich seine Händrange gut eingrenzen lässt. Ich hätte ihn zuvor durchaus
KxKx
gegeben, aber dann sollte er an dieser Stelle raisen, um seine Hand zu schützen und möglichst viele Spieler aus dem Pot zu drängen. Deshalb erhält er von mir:
AdKx

Villain3 calls $1.25

Jetzt komme ich wieder ins Spiel. Ich sehe mich an dieser Stelle auf keinen Fall vorne und muss mich aufjedenfall verbessern. Jeder Kx oder jede 4x bringen mir ein Fullhouse und die Qc den Vierling! Das heißt, ich hab genau 7 Outs bei 47 möglichen Karten. Somit eine Chance von 1:6,7 auf dem Turn zu treffen. Im Pot liegen nun $3.10 + 3*$1.25 = $6.85 und ich muss $1.25 bezahlen, um die nächste Karte zu sehen, da ich in Position sitze (also letzter letzter bin, der aggieren darf). Meine Potodds betragen 6.85:1.25 quasi 5,48:1, was jedoch nicht für einen Call mit positiven Erwartungswert reicht, da ich 6,7*$1.25 bezahlen müsste, aber nur 1*$6.85 gewinne, was einen Verlust von $1.525 entspricht. Betrachtet man jedoch die zwei weiteren Setzrunden und die Anzahl der Gegner ist es wahrscheinlich, dass noch mehr Geld in den Pot wandert. Außerdem besteht ja noch die Chance auf den River zu completen. Deshalb Call!

Hero calls $1.25

4 Spieler, Pot: $8.10
Turn: Qc
Nuts! Die beste Karte, die kommen konnte. Nun lässt sich die ganze Sache ziemlich leicht spielen. Vorallem wenn die Gegner noch in einen hinein betten.

Villain6 checks
Villain2 bets $1
Villain3 calls $1
Hero calls $1
Villain6 folds

3 Spieler, Pot: $11.10
River: 3c
Villain2 bets $2
Villain3 folds
Hero raises $4.30 to $6.30 and is all-in
Villain2 calls $4.30

Hero wins $22.55 with four of a kind, Queens
Villain2 mucked
KsTd

Villain3 foldet am River wahrscheinlich seinen Nut-Flushdraw und Villain2 glaubt das sein König mit mittleren Kicker gut sei. Zusammenfassend kann man sagen, dass ich klar vom Fehler des Villain2 profitiert habe. Sein Fehler liegt bereits vor dem Flop, in seiner Starthandauswahl, und zieht sich dann durch die gesamte Hand. Am Turn ist die ganze Sache dann gegessen und lässt sich sehr einfach runter spielen :-)

Mittwoch, 22. April 2009

Grübeln fetzt

Jeden Tag, wenn ich zur Hochschule oder zurück gehe, teilweise gemeinsam, aber meistens doch allein, beginne ich nachzudenken. Über den Verlauf meines Lebens (hätte ich irgendwas besser oder anders machen sollen oder ist es gut so wie es halt ist?), Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle. Als ich heute früh aus dem Haus bin, kam mir letzteres in den Sinn. Ein Gefühl was sehr schmerzhaft ist. Jenes Gefühl, wenn ein sehr geliebter Mensch nun intieme Momente mit jemand anderem teilt. Nach dem sich meine Ex-Freundin vor über einem Jahr von mir trennte, musste ich fast täglich über das grausame Szenario des "Ersten mal" mit ihrem neuen Freund nachdenken.. Heute, zurückblickend, kann ich sagen, dass es eine ziemlich schwere Zeit für mich war. Aus welcher ich jedoch das Beste gemacht und soviel wie möglich mit genommen habe. Die ganze Situation hat mich wachgerüttelt, aufgeweckt, meinen psychischen Zustand abgehärtet und meine Sichtweisen beeinflusst. So weiß ich nun, dass alle Dinge vergänglich sind, der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist, aber man einfach das Beste drauß machen muss und keine Angst vor Veränderungen haben darf! Außerdem kamen die Trennungsgründe genauso überraschend wie unergründlich, darum hatte ich keine Chance noch irgendwas zu drehen. "Alles richtig gemacht und trotzdem verloren.. Who cares?"
Zurück zu meiner Ex und ihrerem Neuen: Als aller erstes; ich möchte jetzt nicht eingebildet klingen, da ich wirklich nicht so bin. Kurz vor Ende unserer Beziehung erwarb ich nebenbei und für wenig Geld ein interessantes Buch namens "Stöhnst du noch oder kommst du schon? - Der sichere Weg zum Orgasmus". Nicht als ob es nötig gewesen sei, ich sah es als eine Art Weiterbildung (das kann ja nie schaden), mehrnoch als "Feintuning". Jedenfalls wurde ich nach ein paar Monaten mehrmals dezent von meiner Ex-Freundin auf dieses besagte Buch angesprochen. Bis sie sich endlich traute mich zu fragen, ob sie es denn mal für ein paar Wochen ausleihen könnte. Schon aufgrund dieser Tatsache hatte ich ein Schmunzeln auf den Lippen und vielmehr war es eine echte Bestätigung für mich selbst.
Letztendlich wurden aus den Wochen ein paar Monate. *grins*

Samstag, 18. April 2009

Aroganz, Ignoranz oder doch nur Varianz?

Zur Zeit ist alles etwas eigenartig und schwierig. Von allen Seiten wird man kritisiert, bei seiner Arbeit gestört, genervt oder arogant "angemacht". Wieso kann sich nicht jeder einfach um seine eigenen Dinge kümmern, etwas produktives machen oder sich ein Hobby suchen?
Ein harmonisches Umfeld ist irgendwie anders.. und genau dieses fehlt mir in letzter Zeit. Einfach mal die Seele baumeln lassen, sein eigener Herr sein und die gewonnene Freiheit genießen, aber was solls, da müssen es positives Denken, ein kleines Lächeln und vom letzten Urlaub träumen wohl wieder einmal richten.
Eigentlich wollte ich heute "Von Fischen und vom Fischen" (kleiner Bericht vom Live-Poker vor ein paar Tagen) schreiben; doch irgendwie ist mir nicht dannach.. Heute kommt mir irgendwie bloß alles störende in den Sinn. So dass ich mich über die Aroganz, Ignoranz und die mangelnde Toleranz meiner Mitmenschen auslassen möchte. Ein Kommiliton von mir mit einen der besten "Wenn du keine Ahnung hast, einfach mal die Klappe halten"-Sätze: "Wer kein Skat kann, der lernt halt Pokern". Eine Antwort hab ich mir (vielmehr ihm!) ersparrt, da man mit solchen Leuten nicht diskutiert, sondern sie im Glauben recht zu haben lässt. Er hat ledigleich ein "Wenn du wüsstest.."-Grinsen bekommen. Ich spiel ja nun seit fast drei Jahren Poker, hab mich darüber hinaus ausführlich mit den theoretischen Ansätzen beschäftigt und weiß wann ich wie agieren muss, so dass ich von mir behaupten kann, langfristig gesehen, ein "Winning-Player" zu sein. Das wohl wichtigste und wertvollste, was ich dabei erlangen konnte, ist der Erfahrungsschatz; gelernt hab ich nicht bloß wie man solides Poker spielt, sondern viel mehr konnte ich über mich selbst, das Leben und meine Mitmenschen lernen. Auch eine Reihe von Eigenschaften charakterisieren mich heute mehr als damals zum Beispiel Geduld, Disziplin, Selbstbeherrschung, Konzentration etc. Alle diese Fähigkeiten heben mich von der grauen Maße ab, welche sich die Zeit mit unwesentlichen, nicht kreativen Tätigkeiten wie dem Fernsehen vertreibt. Deshalb kann ich an dieser Stelle mit Sicherheit behaupten, dass mein Kommiliton überhaupt keine Ahnung vom Poker hat, noch weniger von der Zeit und dem Schweiß, welchen ich invistiert habe, um soweit zu kommen. Für mich ist jede Poker-Hand ein Kampf. Ein Kampf gegen die Varianz (gegen Glück und Pech), gegen verschiedenste Charaktere und vorallem gegen mich selbst, mich ständig zu motivieren und zu konzentrieren. Ein Kampf der nur langfristig gewonnen werden kann!
Da mir ja nicht wie manchen Spielern, die sich ihr ganzes Leben lang auf der positiven Seite der Varianz tummeln, "die Sonne aus dem Arsch scheint", empfinde ich heute als ganz normal trotz guten Spiels mehrere Tage am Stück Dollar um Dollar zu verlieren, da ich weiß, dass ich mein Bestes gebe und irgendwann die Früchte meiner soliden Arbeit ernte. Für mich sind es eh bloß Zahlen, gedanklich unterteilt in Einheiten.. ein Hoch auf die Gelassenheit!

Dienstag, 14. April 2009

Aufn Techno-Floor hört der Spaß auf

Ich bin ja eigentlich nicht sehr leicht reizbar, schon garnicht, wenn die Stimmung gut ist, die Bässe hämmern und der Alkoholpegel stimmt, aber vorgestern (am Ostersonntag) war es mal wieder fast so weit. Der bis dahin sehr unterhaltsame Abend - Vorglühen in lustiger Runde; mehrmaliges Verfahren bis der Zielort erreicht wurde; dichtes Gedränge mit geschätzten 1000-1500 Personen auf 5 Floors - schien durch nervige kleine Anrempler und auf die Füße treten von anderen Techno-Begeisterten zu kippen.
Eben erwähnte Mitmenschen, welche ich bereits auf großen Events erleben durfte, sind schon seit einiger Zeit von mir kategorisiert, klassifiziert und haben ihren Stempel auf die Stirn erhalten! Da gibt es zum Beispiel den Kragenträger, dieser tritt meist in Gruppen von 3-4 Leuten auf. Sie drängeln sich meist geschlossen an einem vorbei, um dann den schon begrenzten Platz vor bzw. neben einem zu beschlagnahmen und bei jeder hörbaren Veränderung der Musik ein "aijaijaijai" (wer sich auskennt, weiß was ich meine) von sich hören zu lassen.
Jedenfalls bin ich mal wieder gepflegt meinem "Vorm Dj Pult derbe abgeh"-Hobby nachgegangen, welches aller paar Minuten von Mitmenschen, die sich unbedingt recht weit vorn auf die Tanzfläche drängen müssen, gestört wurde. Bier hat ich zum Glück schon keins mehr in der Hand, da ich zuvor schon so angerempelt wurde, dass es sich auf meinem T-Shirt verteilt hat (zum Glück nach dem Trocknen ohne sichtbare Rückstände). Ich verlang ja nicht viel, aber etwas Rücksichtsnahme von jedem und die Welt wäre wieder ein Stückchen besser! Die Stimmung war immer noch ziemlich gut und ich dachte mir so: "Ganz ruhig, bekommste halt ab und an mal nen Arm ab, kann ja mal passieren".
Dann war es soweit, als so ein Spezi meinem Bruder dreimal auf die Füße getreten war, langte er auch mal entschlossen zu, so dass er sich umdrehte meinen Bruder schubste. Daraufhin war ich schon zur Stelle, obwohl er einen Kopf größer war, schrie ich ihm ein deutliches "Verpiss dich!" zu.. noch eine Bewegung von ihm und er hätte so eine gefangen (insgeheim freute ich mich schon auf meine erste Disko-Schlägerei). Er machte jedoch bloß große Augen und wollte sich seine Quitung für rücksichtsloses Verhalten bei mir nicht abholen, schade..
Am Ende war es dann wieder ganz in Ordnung, da es sich etwas gelichtet hatte. Um 7 verließen wir dann leicht gehbehindert (durchs Tanzen) und halb taub die Event-Location, so dass trotz exzessiven, gegenseitigen Anschreiens jedes dritte Wort doch nur "Was?" lauten sollte.

Montag, 13. April 2009

Hello World!

Tscha nun ist es auch bei mir soweit: das Vorhaben Bloggen beginnt! Nach vergeblichen Versuchen einen eigenen Blog bzw. eine Software, dafür einzurichten (vor geraumer Zeit) starte ich nun hochmotiviert und sponsert by blogger, blogspot und google.
Wieso so motiviert? Um es direkt auf den Punkt zu bringen.. ich möchte meine Mitmenschen nicht mit leidlichen Problemen, Gedanken oder Vorstellungen quälen, da nur die wengisten wissen, vielleicht es auch einige verdrängen, dass Menschen (außer richtige Freunde) nicht zuhören, sondern nur drauf warten bis sie dran sind mit Reden! Genauso sollen sie mich mit ihren sogenannten "who-cares-about-themen" in Frieden lassen!!! Desweiteren fällt es mir nicht unbedingt leicht mit Freunden über innerste Gefühle und Wünsche zu sprechen; mag sein, dass es an meiner Vorstellung vom Zuhören liegt; meistens nehm ich es mir vor und kneife dann doch kurz davor, um mir einen "Seelen-Stripteas" zu ersparen! Doch ein Hauptgrund für das plötzliche Bloggen geht wohl oder übel an eine sehr gute Freundin, welche mich durch das Lesen ihreres Blogs (für dessen Adresse ich lange und ausgiebig kämpfen musste) und die Thematik selbst dazu ermutigte. Ganz lieben Danke an dieser Stelle :)
Zu den vergeblichen informationstechnischen Versuchen: was soll man da sagen.. ich bin zwar ein halber Informatiker, wenn man meinen Studiengang betrachtet (Manche mögen jetzt lachen und sich an den Kopf greifen, wieso ich das nicht hinbekomme), jedoch lag es nicht an mir, vielmehr an der verfügbaren Software, dem bestehenden System und der nichtexistierenten Unterstützung von den Mitarbeitern des Rechenzentrums.. meine Mails gingen anscheinend direkt in den Papierkorb, soviel zu "who cares about". Also hier bin ich nun; und wie es bei den Informatikern so überlich ist:

>> Hello World!